Edit v0.020 from 2020-04-22 to 2021-03-01 by HSc

Magnetische Bandlaufwerke als Langzeitspeicher
Wir wurden gefragt,
ob wir die Daten von magnetischen Bandlaufwerken,
in Form von Kassetenlaufwerken
(/12/
S. 136 ff.: Kassettenrecorder als Datenspeicher),
lesen und evtl. beschreiben können.
Ja, dass werden wir.
Dazu beschäftigen wir uns mit den Voraussetzungen wie
- Magnetgeräten
- Algorithmus
- Programmen und
- notwendigen Elektronik.
Übersicht
Das Magnetband ist ein Medium mit welchen man analoge induktive veränderliche Siganle aufzeichnen kann. Diese benötigen eine endliche Zeit um von einem Zustand in den nächsten zu wechseln. Diese Zeit zu minimieren ist das Ziel in der Einwicklung. Ein Programm ist TAR.
Einsatz | Verfahren | Seit | Maximal Baudrate in baud |
---|---|---|---|
Universelles Magnetbandverfahren (UMV) | Phasenumtastung | < 1988 | 3.600 |
- | Frequenzumtastung | 110 | |
Kansas-Citty-Standard (KC-Standard) |
Bit-orientierte Frequenzumtastung (Frequency shift keying, FSK) |
300 | |
- | Impulsschrift | (/12/ S. 138 ff.: Impulsschriftverfahren) | |
- | Einfrequenz | ||
Phase-Encoding, Conditioned-Diphase-Kode | Richtungstaktschrift (Phase shift keying, PSK) | 4.800 | |
- | Dauerstromschrift (No return to zero, NRZ) |
Einsatz
Hier wird gezeigt, wo das Verfahren eingesetzt wurde und welche Methode, Art und Weise der Vorgehensweise, dabei angewendet worden ist.
Folgende Streamer gibt es:- Kassettenlaufwerke;
- Recoder für Video, …;
- Streamer für den professionellen Einsatz, zur Zeit bis 32 TByte
Universelles Magnetbandverfahren

- Unabhänig von der Qualität des Magnetbandes.
- Beliebige Systemtaktfrequenz ab 1MHz.
- Polarität des Kassettengerätes ohne Bedeutung.
- Ausgleich von Laufwerksschwankungen bis zu 25%.
- Steuerbarkeit des Magnetbandgerätes möglich.
- Ausgabe einer Synchronisationsfolge vor dem Datenfeld.
- Nutzt das Phasenverfahren
Verfahren
Zu jedem Verfahren gehört die Konvertierung der binäeren Signale in analoge Signale und zurück, ebenso wie der Algorithmus zur Datenübertragung und -rückgewinnung.

- Phasenumtastung
-
Die Flanke ist entscheident.
Diese wird in der Mitte eine Taktes gemessen.
- Diese soll bei einer 1 von Low auf High und bei einer 0 von High auf Low gehen.
- Um dies bei der Bitfolge 00 oder 11 zu realisieren, wird vor der Abtastung, bei der Flanke des Taktes, der Pegel gewechselt.
- Übertragen wird zuerst das High Signifkant Bit.
- Frequenzumtastung
-
Abb. 01f: Bit-Rate aus Frequenzumtastung auslesen. Abb. 01e: Aufzeichnungsverfahren Frequenztastung.
- Impulsschrift
-
Abb. 01d: Aufzeichnungsverfahren Impulsschrift.
- Einfrequenz
- Ein Signal wird übertragen, indem bei einem Hight bzw. eine logische Eins eine Frequenz f=?Hz eingeschaltet wird. Bei einem Low bzw. eine logische Null wird eine Ruhepause(f=0Hz) eingelegt.
- Richtungstaktschrift
-
Abb. 01c: Aufzeichnungsverfahren Richtungsschrift. - 1: Schreibstromwechsel von negativer zu positiver und
- 0: Schreibstromwechsel von positiver zu negativer
- Verzerrrungen an den Kurvenformen (Flankenverschleifung, Dachabfall).
- Geschwindigkeitsschwankungen müssen ≤ ±4%.
- Geringe Bandbreite.
- Dauerstromschrift
-
Abb. 01b: Aufzeichnungsverfahren Datenstromschrift.