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Glossar zum Buchstaben P

Pflichtenheft, PGML, PIC, PNG-Dateiformat, PoE, POP, POP3, POST, Prozent, PTC, PUR, PWM, PxE und zur Übersicht zurück.

Pg…

Pflichtenheft: (/117/ S. 301: Pflichtenheft - System specification)
2011-08-02, __/HSc: Das Pflichtenheft ist ebenso wie das Lastenheft in der DIN VDI/VDE 3694: 91-04 in Inhalt und Aufbau hinterlegt.
Sein Inhalt lautet:
  • Das Pflichtenheft beschreibt die Realisierung aller Anforderungen des Lastenheftes.
  • Das Pflichtenheft enthält das Lastenheft.
  • Das Pflichtenheft detailliert die Anwendervorgaben.
  • Das Pflichtenheft beschreibt die Realisierungsanforderungen.
  • Das Pflichtenheft wird vom Auftragnehmer erstellt.
  • Das Pflichtenheft beschreibt die systematische Lösung und die konkrete Ausprägung der Systemtechnik.
  • Es bedarf der Genehmigung durch den Auftraggeber.
  • Es stell die verbindliche Vereinbarung für die Realisierung und Abwicklung des Projekts für Auftragnehmer und Auftraggeber dar.
Es definiert das WIE und WOMIT die Anforderungen realisiert werden.

Pg…

PGML = Precision Graphics Markup Language:
2009-06-22, __/AMu: Adobe Systems hat dem World Wide Web Consortium (W3C) einen neuen Standard für Vektorgrafiken unterbreitet (April 1998), mit dem die Erstellung und Verwendung von Bildmaterial im World Wide Web erleichtert werden soll. PGML soll die Bitmap-Formate JPEG, PNG und GIF ablösen.
PGML ist ein 2D-Vektorgrafik-Format.
Vorteile:
  • ermöglicht die Kontrolle von Layout, Schriften, Farben und Ausgabe
  • skalierbar

Nachteile:
  • Nicht bekannt.

Pi…

PIC = Programmable Integrated Circuit
2011-03-10, __/HSc: Er ist eine programmierbarer integrierter Schaltkreis. Der Befehlsumfang ist eingeschränkter und einfacherer, und dadurch schneller benutzbar. Mit ihm lassen sich, unkompliziert und kostengünstig, kleine Aufgaben in elektronischen Schaltungen lösen. Die Schaltungen beinhalten neben digitalen, oftmals auch analoge Ein- und Ausgänge. Der Begriff PIC ist durch die Firma "Microchip" geschützt.

Pl…

PLC = Power Line Communication:
2009-06-22, __/MJa: Stromkabel Kommunikation mit PLC wird eine neue Technik bezeichnet, die den Zugang ins öffentliche Kommunikationsnetz und ins Internet über das Niederspannungsnetz (230 V/400 V) der Energieversorgungsunternehmen (EVU) ermöglicht (/116/ S. 324: Mit PLC wird …).

Pn…

PNG = Portable Network Graphic:
2009-06-22, __/HSc+KHe: Wörtlich übersetzt: tragbare Netzgraphik Es handelt sich um ein Grafikformat, das eigens für den Einsatz im WWW konzipiert wurde und in allen Systemen einsetzbar ist.
PNG soll alle Vorteile von GIF und JPEG in sich vereinen:
Vorteile:
  • Patentfreies Grafikformat.
  • Komprimiert verlustfrei wie GIF.
  • Ist wie GIF und JPEG plattformenunabhängig.
  • Unterstützt 48 Bit Farben.
  • Unterstützt transparente Hintergrundfarben (wie GIF) und auch Transparenz in verschiedenen Stufen für verschiedene Bereiche.
  • Erlaubt das Abspeichern zusätzlicher Information in der Grafikdatei wie z.B. Autor, Copyright,….
  • Schnellere Anzeige im Progressiv-Modus (8-mal schneller als GIF interlaced).
  • Und bessere Graustufenunterstützung (16 Bit statt 8 Bit).


Nachteile:
  • Keine direkte Unterstützung animierter Grafiken, erst im neuen Format MNG.

Po…

PoE = Power over Ethernet zu dt. Stromversorgung über Netzwerk:
2009-06-22, __/TSc: Mit PoE nach IEEE-Standard 802.3af ("DTE Power over MDI") werden Kleingeräte wie IP-Telefone, Hubs, usw. betrieben.
Klarer Vorteil dabei ist das Einsparen der Stromversorgung der Endgeräte.
Die Kabellänge sollte 100m nicht überschreiten. Die Spannung liegt bei PoE zwischen 44V und 54V (i.d.R. 48V).
Bei der Leistung wird in 4 verschiedene Klassen eingeteilt, das Maximum beträgt 15,4W von denen 12,95W ankommen sollten.
Die PoE-kompatiblen Endgeräte besitzen einen Abschlusswiderstand von 25kΩ der sicherstellt, dass es sich wirklich um ein PoE-kompatibles Endgerät handelt.
POP = Point of Presence
Als "Point of Presence" bezeichnet man die Einwahlknoten zum Internet. Internet-Service-Provider (ISP) stellen meist mehrere, über eine Region verteilte POPs (Anschlusspunkte) zur Verfügung.
Einige Zugangs- Provider bieten sogar ein weltweites Netz von POPs an, sogenanntes "Global Roaming."
POP3 = Post Officever Protokoll:
2009-04-23, __/AMu: Dient dem Zugriff auf Server, die eMail für andere Rechner bereithalten. Aktuell ist die Version 3, daher heißen die Server POP3-Server. Mit POP3 holt ein E-Mail-Programm die E-Mails vollständig vom Server. Die Dateien sind danach nicht mehr am Server, sondern nur noch in Ihrem E-Mail-Programm gespeichert.
POST = Power On Self Test:
2020-04-01, Mi./HSc: Dieser Selbsttest nach dem Einschalten führt der Computer aus. Ist alles in Ordnung startet danach dieser. Wenn nicht liefert der Test, je nach Mainboard-Hersteller, eine Fehlernummer (/11/ S. 1: The card …). Dieser weist auf einen Fehler im System hin. Welche Nummer welchen Fehler entspricht, kann beim Hersteller des Mainboards erfragt werden.

Pt…

PTC = Positive Temperature Coefficient (/116/ S. 324: Mit PLC wird …) Zu dt. positiver Temperaturkoeffizient:
2009-06-22, __/MJa: Der Widerstand nimmt bei Temperaturerhöhung zu. D.h. das ein elektrischer Widerstand den Strom bei tiefen Temperaturen besser leitet als bei hohen, und deshalb auch Kaltleiter genannt wird.

Pr…

% = Prozent ein Teiler.
2021-09-10, Do./HSc: Prozent ist in der Umgangssprache eine Bezeichnung für "pro Hundert". D.h. 19% können Sie beim Rechnen auch als 19/100 = 0,19 schreiben und benutzen.

Pu…

PUR = Polyuretane
2020-02-19, Mi./HSc: Ist die landläufige Bezeichnung von einer Sorte von Kunststoffen und -harzen.

Pw…

PWM = Pulse width modulation zu Deutsch: Pulsweitenmodulation
2022-12-29, Mi./HSc: Ist eine digitale Modulationsart einer physikalischen Größe wie Spannung U, Kraft F, usw. In Anteilen einer Zeiteinheit (in %) wird die Größe mit maximal Wert eingesetzt und die restliche Zeit mit NULL. Durch die Änderung des Anteils Maximum wird die Wirkung geändert.

Px…

Boot PxE: = Preboot Execution Environment
2009-11-25, __/HSc: Zu Dt. Vor dem Ausführen des Betriebssystems!
Es ist ein Verfahren, um Computern einen netzwerkbasierten Bootvorgang zu ermöglichen, der von client-seitig verfügbarem Massenspeicher und insbesondere Betriebssystemen unabhängig ist. Eingestellt wird er im BIOS bei der Netzwerkkarte on Board oder mit dem Einstellungsprogramm der gesteckten Netzwerkkarte.
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