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Edit v1.101 from 2004-08-16 to 2009-06-05 by Team

Glossar, Buchstabe R

RAID, RC, RGB, RMA, Römische Ziffern und Rootkit's.

Ra...

Edit v1.000 from 2009-06-05 to 2009-06-05 by HSc
RAID: = Redundant Array of Independent Disk
Ein System fasst mehrere Festplatten zu einen logischen Verbund zusammen. Hintereinander werden sie größer und schneller. Nebeneinander werden sie belastbarer und sicherer.

Rc...

Edit v1.200 from 2004-08-16 to 2009-04-23 by HSc
RC: = Release Candidate
Eine weitgende fertige Version, die kurz vor der finalen Veröffentlichung herausgegeben wird.

Rg...

Edit v1.200 from 2004-08-16 to 2009-04-23 by HSc+MJa
RGB: = Rot Grün Blau (/117/ S. 145: RGB)
Übertragungsmethode für Bildsignale bei die Farbauszüge Rot, Grün und Blau auf getrennten Kanälen/Leitungen übertragen werden.

Rm...

Edit v1.200 from 2004-08-16 to 2009-04-23 by HSc+MMo
RMA: = Return Merchandise Authorization [Amer.]
RMA-Nummer ist eine aus dem Amerikanischen entnommenen Abkürung für eine vom Lieferanten vergebene Kennnummer für eine, von seinem Kunden beantragte, Warenrücksendung.
Vorteile: Eine schnellere und fehlerunanfälligere Zuordnung und Verarbeitung der Retoure wird erreicht.
Wichtig die RMA-Nummer bzw. RMA-Kennung gut und sichtbar auf der Verpackung zu markieren.Wird sie nicht auf dem Paket angegeben oder vergessen, so wird die Lieferung in den meisten Fällen vom Empfänger nicht angenommen und geht dann unweigerlich wieder an den Absender zurück.

Ro...

Edit v1.200 from 2004-08-16 to 2009-04-23 by HSc
Römische Ziffern:
Die römischen Ziffern sind Heute immer noch auf Häusern als Jahresangaben und bei Aufzählungen zu finden. Man sollte die 8 Ziffern der vollständigkeits halber kennen. Es gibt 1=I, 5=V, 10=X, 50=L, 100=C, 500=D und 1.000=M. Wie man erkennt gibt es diese abwechselt in 1er und 5er Größen. Damit wäre MDLXVII=1.000+500+50+10+5+1+1=1.567. Steht die kleiner Ziffer vor der größeren Ziffer, wird diese abgezogen. Z. Bsp. XC=-10+100=90. Als Eselsbrücke kann man die Bedeutung der Ziffern, in Zweiergruppen zusammengefaßt (IV, XL=Kleidergröße, CD=CD-ROM, M), sich evtl. besser merken.
Edit v1.001 from 2009-04-16 to 2009-04-23 by TSc
Rootkit:Administratorenbausatz
... sind Werkzeuge, die primär die Aufgabe haben, bestimmte Sachen in einem System verstecken/manipulieren, wie z.b. Prozesse, Logging-Ereignisse, Logins, usw. Der Eindringling kann somit Sicherheitslücken bilden, die ihm z.B. Shell-Zugriff ermöglichen. Der Anwender des kompromitierten selbst bekommt davon kaum, oder gar nichts mit, da der Rootkit möglichst alle Anhaltspunkte einer Infektion verbirgt. Von Rootkit's gibt es prinzipiell 3 Arten:
  • Application-Rootkit: sind modifizierte Systemprogramme, welche aber mittlerweile leicht identifiziert werden können. Von daher sind diese Rootkits nur noch sehr selten im Ummlauf.
  • Kernel-Rootkit: ersetzen Teile des Betriebssystemkerns, um z.B. Remote-Vollzugriff zu ermöglichen. Viele dieser Kernel-Rootkits werden auch als Modul eingebunden und somit LKM-Rootkits (LKM = loadable kernel module) genannt.
  • Userland-Rootkit: sind vorallem auf Windows-Systemen weit verbreitet. Diese stellen meist eine DLL bereit, welche sich per native API-Funktionen Zugriff auf bestimmte Daten verschaffen. Diese Rootkits schalten sich auch gern zwischen interne Programmkommunikationen um diese zu manipulieren.
  • Speicher-Rootkit: Manipulieren Inhalte des Arbeitsspeichers und sind selber im Arbeitsspeicher aufzufinden. Nach einem Neustart ist der Rootkit wieder weg.
Die große Gefahr in Rootkits bestehen darin, das sie keine gemeinsamen Erkennungsmerkmale (Heuristik) haben, welche dem Antiviren-Programm die Möglichkeit bietet diesen als Gefahr zu erkennen. So kann ein Antiviren-Programm nur diejenigen Rootkits erkennen, die ihm bereits bekannt sind. Für das aufspüren von neuartigen Rootkits helfen nur Spezialprogramme wie Gmer. Rootkits können zudem dem Aufbau eines Trojaners sehr nahe kommen.