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Nennwerte in der Elektronik

Welche standardisierten Werte gibt es in der Elektronik bei passiven Bauelementen wie Widerständen, Kondensatoren und Spulen?

Nennwerte mit zugeordneten Ziffern,

Nennwerte

Tabelle: Vorzugsreihen für Nennwerte
E3
(> ±20%)
E6
(  ±20%)
E12
(  ±10%
E24
(  ±5%)
1,0 1,0 1,0 1,0
1,1
1,2 1,2
1,3
2,2 1,5 1,5 1,5
1,6
1,8 1,8
2,0
2,2 2,2 2,2
2,4
2,7 2,7
3,0
4,7 3,3 3,3 3,3
3,6
3,9 3,9
4,3
4,7 4,7 4,7
5,1
5,6 5,6
6,2
6,8 6,8 6,8
7,5
8,2 8,2
9,1
Diese Werte ( /117/ S. 96: Vorzugsreihen für Nennwerte) dienen vorzugsweise dazu, Herstellern und Verbrauchern auf ein Sortiment von möglichen Werten einzuschwören. An diese können sich nicht nur beide halten, sondern mit diesen können auch beide rechnen.
Die Bezeichnung der jeweiligen Vorzugsreihe für elektronische Bauteile teilt die Anzahl der Werte zwischen 1 und 10 mit.



Toleranz

Für elektronische Bauteile, gibt es unter anderem 4 Reihen mit den Namen E3, E6, E12 und E24 mit jeweils 3, 6, 12 bzw. 24 Werte zwischen 1 und 10. Jede Reihe hat eine maximale zulässige Toleranz, so das sich die einzelnen Werte nicht überschneiden.
Mit den Toleranzen wird angegeben wieviel der Wert vom Nennwert abweichen kann. Es ist in der Regel so, das wenn man den Nennwert des Bauteiles mit der Toleranz Addiert bzw. Subtrahiert, dabei sollte man nicht den nächst höheren bzw. nächst kleineren Nennwert überschreiten. Es müsste sogar so sein, das immer noch ein klein wenig Luft dazwischen ist.

Beispiel

Nehmen wir z.B. den Nennwert 1,8 aus der E12 Reihe mit ±10% Toleranz.
10% von 1,8 = 0,18
1,8 + 0,18 = 1,98
1,8 - 0,18 = 1,62
Nun schauen wir mal. Vom Nennwert 1,8 ist der nächst kleinere 1,5 + 10% = 1,65 und der nächst höhere 2,2 -10% = 1,98 und somit überschreiten wir die Werte fast nicht.


Werte-Erzeugung

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